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Mehr Geld vom Staat

Mehr Energieeffizienz kann sich lohnen, weil Eigentümer und Mieter dann Heizkosten einsparen. Außerdem fordert der Gesetzgeber mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) die Einhaltung energetischer Standards.

Die staatliche Förderbank KfW unterstützt Eigenheimbesitzer mit Förderkrediten dabei, die Energieeffizienz ihres Hauses zu verbessern. Zum 1. August 2015 werden im Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" (151/152) auch Gebäude gefördert, die bis 1. Februar 2002 gebaut wurden. Bisher galt hier als Fördergrenze der 1. Januar 1995. Zudem wurde der Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit von 75.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht.

 

Ab 1. Januar 2016 werden nach der Energieeinsparverordnung höhere Anforderungen an den Neubau gestellt. Dann wird auch es auch Änderungen im Förderprogramm "Energieeffizient Bauen" (153) geben.

Zum 1. April 2016 entfällt dann die KfW-Förderung für den Standard "KfW-Effizienzhaus 70". Zusätzlich wird ab April 2016 dann der Förderbetrag auch für das Programm 153 erweitert - von 50.000 auf 100.000 Euro - und ein weiterer Standard "KfW-Energieeffizienzhaus 40 Plus" mit einem attraktiven Tilgungszuschuss eingeführt.

Für Bauherren und Eigenheimbesitzer ergeben sich daraus wichtige Tipps:

Tipp 1: Wer ein Umbauvorhaben plant, sollte prüfen, ob er von der Änderung im Programm "Energieeffizient sanieren" profitieren kann.

Tipp 2: Bauherren sollten checken, ob sie das Programm "Energieeffizient bauen" für den Standard "KfW-Effizienzhaus 70" noch nutzen können.

Tipp 3: Wer ein Bauvorhaben plant, sollte die Änderung der Anforderungen in 2016 und die Fördermöglichkeiten im Blick haben.